Ausgabe Nr. 4 - 2011
 
  Bernsdorfer Spatz
Titelseite
Wir in Bernsdorf
Bernsdorf aktuell
Aus der Stadtverwaltung
Aus der Stadtverwaltung
Wir in Bernsdorf
Wir in Bernsdorf
Wir in Bernsdorf
Aus den Ortsteilen
Wir in Bernsdorf
Wir in Wiedlitz
Wihnachten in Bernsdorf u. ...
Weihnachten in Bernsdorf u. ...
Wir in Bernsdorf
Wir in Bernsdorf
Kamenz aktuell
Einstimmung auf´s Fest
Aus dem Landkreis
Aus dem Landkreis
Damals war´s
Aus der Wirtschaft
Guter Rat aus erster Hand
Heimische Wirtschaft
letzte Seite
 
Kontakt
 
Anzeigenabteilung
Redaktion
 
Vertrieb
Zeitungsbestellung
Druckanfragen
 
Informationen
Anzeigenformate
Preisliste 2011
Verteilungsgebiete
 
Impressum
 

Ein Quadratkilometer Bildung startet in Bernsdorf…

"Ich wünsche mir alles!"
…und soll Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen



Grüne Quadrate auf dem Bürgersteig, welche in die Sporthalle der Grundschule führen - geheimnisvolle Dinge waren am 22. November rund um die Bernsdorfer Grundschule im Gange. Wer den Quadraten folgte, war bei der Startkonferenz des Modellprogramms "Ein Quadratkilometer Bildung" - konnte gute Wünsche hören, sich über Sprachförderung informieren und hemmungslos spielen.

10 Jahre lang wird die Bildungsentwicklung in Bernsdorf nun gefördert - das bedeutet eine engere Zusammenarbeit von Kitas und Grundschule, viele kleine und große Projekte für Kinder und eine Qualifizierung für die Erzieher und Lehrer vor Ort. Dementsprechend neugierig waren Dr. Pia Gerber, Geschäftsführerin der Freudenberg Stiftung, und Dorothee Hermann, Vorstand der Lindenstiftung, auf alles, was in den kommenden Jahren passiert. In einem kurzen Gespräch hoben sie besonders hervor, dass Bernsdorf als Kleinstadt im ländlichen Raum eine Sonderrolle unter den insgesamt acht Quadratkilometern Bildung in Deutschland einnimmt - alle anderen km2 befinden sich in Großstädten, überwiegend in Westdeutschland. Und dass es hier manchmal etwas anders zugeht, konnten die Stiftungsvertreterinnen gemeinsam mit RAA-Sachsen-Vorstandsvorsitzender Helga Nickich und Bürgermeister Harry Habel bei der eigentlich feierlichen Unterzeichnung einer gemeinsamen "Urkunde des guten Willens" erleben.


Ganz eng drängelten sich die anwesenden Kinder aus Kita und Grundschule um den Tisch mit der Urkunde und wollten ganz genau sehen, was da passierte. Die Unterzeichner ließen sich nur allzu gern darauf ein. Dr. Gerber erklärte den Kindern ausführlich, dass sie nach zehn Jahren mit ihnen gemeinsam prüfen will, was ihnen das Programm gebracht hat.

Dorothee Hermann ging noch einen Schritt weiter: "Was wünscht Ihr Euch denn?" fragte sie in die Runde. Die Antworten waren vielfältig: von Spielgeräten über liebe Geschwister bis hin zu einem allumfassenden "Ich wünsche mir alles!" Das wird auch "Ein Quadratkilometer Bildung" nicht erfüllen können. Aber in der Diskussion im Fachvortrag zum Thema Sprachförderung wurde klar, dass dringend ein Runder Tisch zum Thema Gesundheitsförderung her muss. Darum wird sich nun das km2-Team aus Grundschule, Kitas und Projektleiterin Maren Düsberg kümmern.

"Genau darum geht es ja im km2: die Menschen vor Ort wissen am Besten, wo es hakt. Und mit dem km2 Bildung können wir dann genau an den Punkten ansetzen, wo Kinder, aber auch die Fachkräfte aus Kita und Schule Hilfe brauchen. Wichtig ist es, eine Kultur zu entwickeln, in der man gemeinsam Ideen spinnen kann, in der möglichst schnell und unbürokratisch Probleme angegangen werden, wo Kinder merken, dass etwas für sie getan wird." Und das haben die Kinder bei der Startkonferenz sicher. Sie konnten ihre Wünsche aufschreiben, malen, kneten, Spiele und Bücher zum Thema Sprache ausprobieren und den Unterstützern des Projektes ganz nahe kommen.

Und die wiederum erlebten ganz hautnah, was sie unterstützen: neugierige Kinder und engagierte Fachkräfte, die gemeinsam Bildung verbessern wollen.

Maren Düsberg

 


 
 

Um unsere online Ausgaben zu lesen, benötigen Sie den Acrobat Reader von Adobe.

Zum Download Acrobat Reader von Adobe

 
Die Kommune im Netz: